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Jahresrückblick: Kurioses aus dem Jahr 2020

unsereRegion blickt auf das ereignisreiche Jahr 2020 zurück! Im letzten Teil unseres 6-teiligen Jahresrückblickes stehen die Kuriositäten des Jahres im Mittelpunkt – denn davon gab es genug!

von unsereRegion
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unsereRegion blickt auf das ereignisreiche Jahr 2020 zurück! Im letzten Teil unseres 6-teiligen Jahresrückblickes stehen die Kuriositäten des Jahres im Mittelpunkt – denn davon gab es genug!

Kurios und doch ernst zu nehmen war der Grosseinsatz an der Meylandstrasse im August, als man Sprengstoff im Haus eines verstorbenen Bewohners gefunden hatte (Mehrstündiger Grosseinsatz an der Meylandstrasse in Murten). Ganze zwei Tage waren dutzende Polizisten und Sprengstoffspezialisten am Werk, um die verdächtigen Gegenstände schlussendlich zu neutralisieren (Verdächtige Gegenstände konnten durch die Polizei neutralisiert werden). Ein filmreifes Ereignis, das glücklicherweise gut ausgegangen ist!

Nicht weniger filmreif war auch die Festnahme eines Mannes, der betrunken und unter Drogeneinfluss ein gestohlenes Auto gefahren war (Mann wird betrunken und unter Drogeneinfluss am Steuer eines gestohlenen Fahrzeugs angehalten). Auch der selbstlose Einsatz eines Polizeibeamten, der zur Rettung einer 92-jährigen Person führte, war grosse Klasse und hätte wohl problemlos verfilmt werden können (Person in Murten konnte aufgrund von Notfallarmband gerettet werden).

Im August fuhr dann ein LKW in die Bahnschranke beim Bahnübergang an der Alten Freiburgstrasse vor dem Eingang zum Long Vernez-Quartier. Diese brach sofort ab. Die Polizei war schnell vor Ort und die Techniker von TPF brauchten keine halbe Stunde, um die Schranke zu ersetzen (LKW bricht Bahnschranke ab).

Wussten Sie, dass in Murten eine weisse Ente lebt? Als unser Regionaut Joel diese im Sommer entdeckte, fragte er bei einer Tierschutzorganisation nach, was es damit auf sich hat. Diese meinten, dass es höchstwahrscheinlich eine ausgerissene Hausente sei und diese nicht in freier Wildbahn zur Welt gekommen war. Mehrere unserer Leser widersprachen. Sie hatten die Ente nämlich schon früher gesehen, als diese noch jung war. Sie sei meistens mit zwei «normalen» Stockenten unterwegs gewesen. Wir bekamen mehrere Bilder zugeschickt (Weisse Stockente am Murtensee?). So zeigt sich: Die unsereRegion-Community weiss manchmal mehr als Experten!  

Dass Enten hin und wieder kuriose Idee haben, zeigte uns auch unsere Regionautin Annina im August. Sie beobachtete zwei Stockenten, die gekonnt Längen im 50-Meter Becken zurücklegten (Schnappschuss aus dem Schwimmbad Murten).

Haben Sie schon einmal von "Everesting" gehört? Jacques Haesler stellte sich Mitte September dieser Herausforderung am Mont-Vully (Murtner fährt für einen guten Zweck 41 Mal den Mont Vully hoch). Dabei geht es darum, mit dem Fahrrad einen Hügel oder Berg so lange rauf und runter zu fahren, bis man 8848 Meter, die der Höhe des Mount Everest entsprechen, zurückgelegt hat. Haesler meisterte diese Herausforderung, um Geld zu sammeln. Das Geld braucht sein Kollege Jérôme Berset, um mithilfe seines neugegründeten Vereins PARA-DIGME Behinderten Gleitschirmflüge zu ermöglichen. Eine wunderbare Aktion der beiden!

Ebenfalls kurios: Im September musste die Feuerwehr innerhalb von wenigen Tagen gleich zwei Boote bergen! Sie erledigte die Aufgabe beide Male mit Erfolg (Bergung eines havarierten Motorbootes durch die Feuerwehr / Schon wieder kentert ein Boot auf dem Murtensee).

Wer sich an den ersten Lockdown erinnert, hat sicher auch noch ein paar spezielle Bilder im Kopf. So zum Beispiel die langen Warteschlangen vor den Supermärkten (Warteschlangen vor den lokalen Supermärkten). Ebenfalls kurios: Eine Maskenpflicht hatte es damals noch nicht gegeben.

Zu guter Letzt ist uns das grosse Engagement der Feuerwehr Region Murten aufgefallen. Die Pandemie erschwerte die Einsätze deutlich. Deshalb bauten die Feuerwehrleute eigenhändig eine mobile Hygienestation an eines ihrer Einsatzfahrzeuge (Feuerwehr Murten baut eigene Hygienestation für den Einsatz).

Die meisten Menschen möchten das Jahr 2020 so schnell wie möglich vergessen. Doch man kann es auch von einer anderen Seite sehen: Millionen von Menschen auf der ganzen Welt haben mit viel schlimmeren Problemen zu kämpfen als die meisten von uns. Wir sollten uns deshalb von Zeit zu Zeit zurücklehnen und einfach dankbar sein. Und das vergangene Jahr gibt uns doch auch viel Hoffnung, dass das 2021 besser sein wird.
 
In diesem Sinne wünscht Ihnen unsereRegion einen guten Rutsch und ein glückliches, erfolgreiches und schönes neues Jahr!