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Erfolgreiche Kleidertauschbörse im Alten Feuerwehrlokal Murten

von Marianne Oppliger
am
Nicolas Ostwald und Yannick Oppliger haben die Börse zusammen auf die Beine gestellt.

Am 11.September 2021 ging der erste Secondhand Kleidertausch/-verkauf im Alten Feuerwehrlokal über die Bühne (unsereRegion berichtete im Vorfeld: Secondhand Kleidertausch und -verkauf im Alten Feuerwehrmagazin). Gleich zu Beginn der Türöffnung um 10 Uhr strömten viele Jugendliche wie auch Eltern, oder Leute, die sich einfach für das Projekt interessierten, in den attraktiv gestalteten Raum. Rund um den Teich in der Mitte begutachteten Interessierte die an Ständern präsentierten Stücke sowie auf den Tischen ausgelegten Kleidungsstücke. Das Siebdruckangebot für T-Shirts und Jutetaschen, organisiert von sameSAME (ein Projekt vom Jugendverein im Roxx), hat neugierig gemacht und viele Jutetaschen sind mit ausgesuchten Motiven bedruckt worden. Angebote lokaler Künstler sowie Vintage-Kleider waren sehr beliebt. Bereits am Vortag war Yannick Oppliger, von der Offenen Kinder- und Jugendarbeit Murten, zusammen mit seinem Kollegen Nicolas Ostwald den ganzen Tag am Einrichten und Aufstellen.
 
Sogar am Samstag wurden noch laufend Kleider zum Tauschen und Spenden gebracht. Am Abend waren zwar viele Kleider weg, doch noch viel mehr neue Säcke haben sich während des Tages angesammelt, welche nun hilfsbedürftigen Menschen gespendet werden.

Der Anlass war laut den Organisatoren und den Besucher*innen ein voller Erfolg: «Es ist eine schöne Stimmung hier, alle sind sehr cool und erklären gleich beim Eingang, wie das Ganze abläuft. Es hat gute Kleiderangebote, vor allem auch der Gedanke betreffend Nachhaltigkeit gefällt uns sehr, und die Kleider sind viel billiger als in einem Secondhand-Geschäft. Es gibt Verpflegung und gute Musik, und in den bequemen Liegestühlen kann man noch chillen und beisammen sein», meinte eine Besucherin.
 
Ein anderer Gast meint: «Ich finde es wichtig, dass man darauf schaut, wie viel man konsumiert und darauf sensibilisiert wird. Auch an alten Sachen kann man noch Freude haben und es muss nicht immer alles top neu sein.»
 
Die Besucher waren sich alle einig: «Einen solchen Anlass würden wir sehr gerne auch im nächsten Jahr wieder besuchen!»