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Murten Tourismus: Mehr als 100'000 Übernachtungen in der Region Murtensee

Am Dienstagabend, dem 23. Juni 2020, fand die Generalversammlung des Vereins Murten Tourismus statt. Nebst kleineren Veränderungen wurde die neue Führungsstruktur bekanntgegeben.

von Joel Rathgeb
am

Am Dienstagabend, dem 23. Juni 2020, fand die Generalversammlung des Vereins Murten Tourismus statt. Nebst kleineren Veränderungen wurde die neue Führungsstruktur bekanntgegeben.

Deborah Defalque ist das neue Gesicht bei Murten Tourismus. Sie wird neue Marketingleiterin und Stellvertreterin des Geschäftsleiters des Regionalverbandes See und von Murten Tourismus. Bei Murten Tourismus wird das Direktionsteam zudem durch Simon Neuhaus verstärkt, der ebenfalls als Stellvertreter des Geschäftsleiters die Verantwortung der Marketing-Aktivitäten im Bereich Licht und Projekte übernehmen wird (unsereRegion berichtete: Gemeinsame Führung für RVS und Murten Tourismus komplett). Luca Schild übernimmt die Verantwortung des Licht-Festivals, die vorher Simon Neuhaus innehatte.
 
Nebst personellen Veränderungen präsentierten Präsidentin Marianne Siegenthaler und Stéphane Moret, der Murten Tourismus bis zum 1. Juli alleine führt, wie jedes Jahr spannende Zahlen zur Murtner Tourismusbranche. Der Verein durfte im vergangenen Geschäftsjahr 23 neue private und geschäftliche Mitglieder begrüssen, während 17 ihre Mitgliedschaft auflösten. Dies erhöhte die Gesamtzahl der Mitglieder auf 412.

Der Umsatz beläuft sich auf CHF 932'350, wobei das Licht-Festival mit einem Umsatz von 1’466'843 CHF und die Eisbahn Murten on Ice mit 447'060 CHF separat ausgewiesen werden. 54% nimmt Murten Tourismus durch Produkte und Kommissionen ein, 21% durch Aufenthaltstaxen, 15% durch die Beiträge der Gemeinden und 10% durch die Mitgliederbeiträge.
 
Die Anzahl Übernachtungen in der Region Murtensee stieg trotz der Coronakrise um 5.95% auf 100'102. Die meisten davon wurden in den Monaten Juni bis September verzeichnet. Die Region Murtensee zählt etwas mehr als 900 Betten und 550 Zimmer. Der durchschnittliche Belegungsgrad pro Zimmer beträgt 37% und die durchschnittliche Aufenthaltsdauer 1.6 Nächte. Ob im kommenden Jahr erneut ein Wachstum erzielt werden kann, bleibt aufgrund der Einschränkungen wegen des Corona-Virus zu bezweifeln.