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Land und Leute /Kommentar
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Jugendbegegnung mit Schweden - Die Erzählung einer Teilnehmerin

In der Pfingstwoche hatte Kristina Heiniger das Glück, mit nach Schweden auf eine Rekognoszierungsreise zu gehen. Ziel war es, die letzten Vorbereitungen für die geplante Jugendbegegnung mit Jugendlichen aus Schweden zu treffen (unsereRegion berichtete: Murtner Jugendliche planen Jugendbegegnung mit Schweden). "Es war eine sehr interessante Erfahrung und ich habe vieles zum Thema Jugendbegegnung und Organisation gelernt." Hier erzählt sie von ihrer Reise. 

"Am ersten Tag habe ich mit Andrea Göteborg erforscht, denn für unseren letzten Tag des Austauschs im Sommer besuchen wir die Stadt. Wir fanden eine Museumsausstellung zum Thema Plastikmüll, welche - wie wir glauben - interessant sein würde, da sie unser Thema der Nachhaltigkeit aufgreift.

Am zweiten Tag trafen wir uns im Jugendzentrum in Åmål mit den Leuten vor Ort. Anwesend waren mehrere Angestellte von der Gemeinde und eine Teilnehmerin. Ich durfte ihnen unsere anfängliche Idee, welche wir Jugendlichen hatten, schildern und etwas zur Entwicklung der Vision sowie der Wahl des Partnerlandes sagen. Zusammen haben wir danach das provisorische Programm überarbeitet, wobei stets über die verschiedenen Themen gesprochen und aufgeklärt wurde. Bei der Ausarbeitung wurden auch unsere Ideen eingebaut, welche wir bei einer Sitzung im Roxx erarbeitet haben. Die Diskussionen zu den jeweiligen Programmpunkten waren spannend und selbst ich konnte meine Meinung dazu äussern und mich aktiv an der Planung beteiligen. Ich habe vieles über den Austausch gelernt, welches ich zuvor nicht wusste und dadurch neue Aspekte der Nachhaltigkeit und der Toleranz gegenüber anderen gesehen.

Am dritten Morgen haben wir weiter am Programm gearbeitet und am Nachmittag jedoch sind wir in der Stadt herumgefahren, um verschiedene Lokalitäten für den Austausch zu begutachten. Dazu gehörten die lokale Entsorgungs- und Sammelstelle, die Unterkunft für uns Schweizerinnen und ein Clubhaus, wo der grösste Teil des Austauschs stattfinden könnte. Für mich war die Reise dann schon fast zu Ende, da ich am nächsten Morgen früh an den Flughafen ging, die anderen jedoch hatten noch eine weitere Sitzung an jenem Vormittag. 

Von der Reise nehme ich sehr viele Eindrücke und Erfahrungen mit, welche ich für wichtig für meine Zukunft halte. Ich habe einen kurzen Einblick in die Kultur Schwedens bekommen, mich in einem Team aktiv beteiligt, um ein Projekt zu planen und viele weitere Dinge. Auch wenn die Zeit etwas stressig war, das schlechte Wetter mir auf den Keks gegangen ist und der Umstand, dass es nie Nacht wurde, anstrengend war, blicke ich positiv darauf zurück. Wenn ich jetzt (1-2 Wochen später) darauf zurückblicke, kommen mir diese Dinge jedoch kaum mehr in den Sinn. Ich erinnere mich nur noch an die tolle Erfahrung und daran, wie meine Vorfreude auf die Jugendbegegnung gestiegen ist. Was ich dort gelernt habe, ist schwer in Worte zu fassen. Jedoch kann ich überzeugt sagen: Es hat sich gelohnt!

Ich kann es kaum erwarten, dass es in weniger als 50 Tagen losgeht und wir unsere Planung in die Realität umsetzen können. Bis dahin beschäftige ich mich mit den Projekten, welche unsere Gruppe aus Murten vor dem Austausch noch plant und zähle die Tage runter!"


(eingesandt)