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Die 10-stündige Kaderprüfung hatte es in sich

von unsereRegion
am

Trotz der Coronakrise hat das Team des Kadettenkorps unter der Leitung von Ciril Stettler eine verkürzte Kaderprüfung durchgeführt. «Wir fanden es wichtig, den Jugendlichen trotz Corona etwas bieten zu können», so Stettler. Es haben sich trotz der speziellen Situation 26 Teilnehmer angemeldet, darunter 9 Mädchen. «Dass sich mehr Mädchen als letztes Jahr angemeldet haben, könnte daran liegen, dass wir letztes Jahr zum ersten Mal ein Mädchen als Hauptmann hatten.»
 
Angefangen hat die Kaderprüfung am Samstag, dem 20. Juni um 08.00 Uhr bei der OSRM mit einem Postenlauf. Da galt es, auf 26 Posten Kraft, Ausdauer und Geschicklichkeit zu zeigen. Stettler: «Wir haben versucht, einen gesunden Mix zwischen Geschicklichkeits- und körperlichen Aufgaben zu wählen.»

Nach dem gemeinsamen Mittagessen marschierten die Teilnehmer zur Pantschau, wo Stand-Up-Paddles auf sie warteten. Die nächste Herausforderung bestand darin, gemeinsam innerhalb von 90 Minuten übers Wasser in Nant und wieder zurück zu sein. Die Jugendlichen schafften dies in 88 Minuten. Zur Sicherheit wurden sie von zwei Begleitbooten flankiert. Als Belohnung durften Sie einen Scheck im Wert von CHF 1000 an eine Organisation ihrer Wahl spenden. Gewählt wurde der WWF.
 
Kaum wieder auf dem Festland, ging der nächste Fussmarsch Richtung Chablais los, wo ein Eilmarsch auf die Teilnehmer wartete. Auch danach ging es sportlich weiter: Zu Fuss bis zum Berntor, wo Tambouren die Anwärter empfingen. Gemeinsam ging es in Marschformation durch die Hauptgasse. So konnte immerhin ein bisschen Soligefühl erlebt werden. Nach der kurzen Parade durchs Stedtli ging es zurück zur OSRM, wo die Teilnehmer ein Quiz über Allgemeinbildung absolvieren durften, bevor sie dann aufs Bodemünzi marschierten. Dort war die verkürzte Kaderprüfung ungefähr um 18.00 Uhr zu Ende und jeder der sichtlich erschöpften Jugendlichen bekam sein Finisher T-Shirt.
 
Die Rangverkündigung kann am Montagmorgen, um 10 Uhr im Livestream auf unsereRegion.ch verfolgt werden: Der Hauptmann wird dieses Jahr im Livestream gekürt