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Gutes tun tut gut – Sinnstiftung durch Freiwilligenarbeit

Nach der Pensionierung oder in der Freizeit lässt sich viel Sinnvolles tun, indem man sich für bedürftige Menschen einsetzt. Freiwilligenarbeit erfordert keine Vorkenntnisse - vielmehr geht es darum, gemäss den eigenen Interessen und Kenntnissen sinnvoll tätig zu sein. Ob einige Stunden pro Woche oder pro Monat - als Freiwillige:r entscheiden Sie flexibel, wann und wie oft sie sich engagieren wollen. Freiwilligenarbeit leistet Wertvolles für Menschen, die darauf angewiesen sind. Daraus ergeben sich auf beiden Seiten Wertschätzung, Dankbarkeit und Freude.

von Marianne Oppliger
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Nach der Pensionierung oder in der Freizeit lässt sich viel Sinnvolles tun, indem man sich für bedürftige Menschen einsetzt. Freiwilligenarbeit erfordert keine Vorkenntnisse - vielmehr geht es darum, gemäss den eigenen Interessen und Kenntnissen sinnvoll tätig zu sein. Ob einige Stunden pro Woche oder pro Monat - als Freiwillige:r entscheiden Sie flexibel, wann und wie oft sie sich engagieren wollen. Freiwilligenarbeit leistet Wertvolles für Menschen, die darauf angewiesen sind. Daraus ergeben sich auf beiden Seiten Wertschätzung, Dankbarkeit und Freude.

 
unsereRegion besuchte den in Murten wohnhaften Pensionär Peter Boss. Sein Leben war stets abwechslungsreich und im Kontakt mit Menschen – und das ist auch im Alter so geblieben.  

Peter Boss entschied sich, mit seiner Frau mit 50 Jahren für ein neues Leben: Geschäft und Haus verkauft, 20 Jahre in Ungarn. Nach dem Umbau eines kleinen Hauses inmitten der Natur erlebte das Ehepaar schöne Jahre; Umbau in Eigenleistung und günstige Lebenskosten halfen, gut zurechtzukommen. Mit der Zeit wurde es aber doch etwas einsam und Peter suchte mehr sozialen Kontakt. Nach dem Umzug in ein Dorf nahe der österreichischen Grenze wohnten sie weitere Jahre, ehe sie mit 70 Jahren aus gesundheitlichen Gründen in die Schweiz zurückkehrten.  
 
Peter Boss suchte nach der Rückkehr in die Schweiz eine neue, sinnstiftende Aufgabe. Als aktiver Mensch, der gerne Abwechslung hat und sich einbringen will, wurde er fündig. Er engagierte sich beim VHD – Verein für Hilfsdienste Freiburg, transportiert ältere Menschen zum Arzt, holt sie vom Spital ab oder fährt sie zum Coiffeur bzw. zur Fusspflege. Die Einsätze sind unregelmässig und erfordern Flexibilität. Die Fahrten sind manchmal auch unterhaltsam, denn gelegentlich kann es vorkommen, dass im Auto gesungen wird.

Der Privatwagen wird mit einer Magnettafel vom VHD ausgerüstet.

Der VHD ist kein Arbeitgeber, sondern vermittelt bezahlte Freiwilligenarbeit an Personen, die zwar freiwillig im Einsatz sind, aber für Ihre Zeit und Ihren Einsatz dennoch entgolten werden und vor allem Spesen und Auslagen entrichtet bekommen. Beim VHD wird man nicht reich, aber die Arbeit für eine faire Balance zwischen bezahlbarer Hilfe und Pflege zu Hause und einer Entschädigung für einsatzfreudige Helferinnen und Helfer wird bezahlt. 
 
Möchten auch Sie ihre Freizeit mit sinnstiftender Arbeit unterstützen, sei es durch Gartenarbeit, Hilfe zu Hause, Tätigkeit in der Pflege? Dann schauen Sie mal rein beim Verein unter: www.vhd-hilfsdienste.ch