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Der Schweizer Tadesse Abraham gewinnt die 88. Ausgabe des Murtenlaufs

von unsereRegion
am
Tadesse Abraham (3.v.l.) konnte den Murtenlauf bereits zum dritten Mal gewinnen.

Nachdem er letztes Jahr noch mit dem zweiten Platz Vorlieb nehmen musste, klappte es dieses Jahr wieder. Bei der 88. Ausgabe des Murtenlaufs siegte der Genfer Tadesse Abraham mit einer Zeit von 52:50 - neun Sekunden vor dem Kenianer Erick Ndiema. Obwohl die angestrebte Rekordzeit von 51:18 damit recht deutlich verfehlt wurde, zeigte sich Abraham dennoch zufrieden. Er bereitet sich gegenwärtig auf den New York Marathon vom 6. November vor und konnte so feststellen, dass die Form stimmt. Nach 2016 und 2018 war dies bereits sein dritter Sieg.

Bei den Frauen kam es zu einem Fotofinish zweier afrikanischer Läuferinnen, das schliesslich die Äthiopierin Baze Kasanesh Ayenew vor der Kenianerin Cynthia Kosgei mit einer Zeit von 1:05:51 für sich entscheiden konnte. Auch die Ränge drei und vier gingen nach Kenia und Äthiopien. Auf den hervorragenden sechsten Platz schaffte es die Düdingerin Inge Jenny mit etwas mehr als drei Minuten Abstand.

Am diesjährigen Murtenlauf, der nach der Absage im Jahr 2020 und einer abgeänderten Version 2021 nun wieder nach alter Tradition durchgeführt werden konnte, wurde mit 10'000 Teilnehmenden erneut an den früheren Teilnehmerzahlen angeknüpft. Sehr zur Freude der Organisatoren, da viele andere Läufe nach der Corona-Pause einen teilweise grossen Teilnehmerschwund hinnehmen mussten.

Der beliebte Volkslauf fand bei guten Laufbedingungen statt, kurz vor dem Start stoppte der Regen und zwischendurch zeigte sich sogar noch etwas die Sonne. Vom Stedtli Murten bis zum Place Georges Python in Fribourg säumten erneut zahlreiche Zuschauer*innen die 17 Kilometer lange Strecke und feuerten die Eliteläufer*innen wie auch das langgezogene Feld der Volksläufer*innen frenetisch an. Auch das ist sicher mit ein Grund, weshalb sich der Lauf bei den Teilnehmenden einer so grossen Beliebtheit erfreut.