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Die Weihnachtsdekoration leuchtet wieder - ohne Zusammenarbeit undenkbar

Ab 8:30 Uhr morgens wurde heute im Murtner Stedtli die traditionelle Weihnachtsbeleuchtung montiert – bestehend aus ca. 100 leuchtenden roten Kerzen, filigranen, glitzernden LED-Leuchtästen und Kränzen aus Tannenzweigen.

von Annina Martin
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Ab 8:30 Uhr morgens wurde heute im Murtner Stedtli die traditionelle Weihnachtsbeleuchtung montiert – bestehend aus ca. 100 leuchtenden roten Kerzen, filigranen, glitzernden LED-Leuchtästen und Kränzen aus Tannenzweigen.

Wie ich im Gespräch mit Carola Hofstetter Schütz vom Verein Standortentwicklung Murtenseeregion (SEM) erfahren habe, wurde das Projekt "ergänzende Weihnachtsbeleuchtung" vom erwähnten Verein und den Murtner Detaillisten gemeinsam ins Leben gerufen. Just zum ersten Advent, am 22. November 2016, konnte der neue Lichtzauber in der Murtner Altstadt von der Bevölkerung erstmals bestaunt werden.

Die Beleuchtung wird jeweils vor dem Beginn des Advents montiert; die Demontage erfolgt nach dem Schulbeginn im Januar und vor dem Start des Lichtfestivals.

Bis heute wirken Mitglieder des Vereins und der Murtner Detaillisten bei der Montage vor Ort mit. Dabei ist jeweils auch eine Schulklasse der OSRM, heute war es die Klasse 9H von Herrn Patrick Pauchard, die normalerweise bis zur 11H jährlich mithilft. Die Materialien werden im Werkhof gelagert und von dort aus von Mitarbeitenden ins Stedtli gebracht.

Damit die Aktion jeweils gelingt, sind im Vorfeld präzise Absprachen mit allen Beteiligten sowie der Gemeinde (Stadtpolizei) von Nöten. Die Mitarbeitenden der IB Murten kontrollierten heute in der Früh, ob die Kerzen durch Strom zum Leuchten gebracht werden können und halfen auch bei der Montage tatkräftig mit.

Während die aus Formen gegossenen Kerzen schon schätzungsweise 50 Jahre alt sind, werden erst seit 7 Jahren auch LED-Leuchtäste an den Hauswänden montiert. Die Äste wurden damals durch viele kleine und grosse Gönner finanziert. Es ist gut möglich, dass die Kerzen wie auch die Äste - jedenfalls teilweise - in Zukunft durch neue ersetzt werden müssen. Die alten Kerzen-Gussformen sind scheinbar noch vorhanden.

Wie viele weitere Projekte in der Region wird auch das Dekorieren des Stedtli durch das Zusammenwirken Verschiedener ermöglicht, die die Aktion mittragen. Nicht zuletzt auch durch das Mit-Anpacken von Freiwilligen.