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Landart – kennen Sie das?

von Ruth Wasserfallen
am

Steintürme und -schnecken, schwimmende Blätterschlangen und Fabelwesen aus Stein, Moos, Lehm und anderen Naturmaterialien. Landart braucht weder künstliche Hilfsmittel noch aussergewöhnliche Fähigkeiten. Die Werke werden mit blossen Händen aus Materialen gestaltet, die die Natur für uns bereithält. So steht es in der Ausschreibung der Kunsttherapeutin und Geschäftsleiterin Nicole Viviane Chuard, des Ateliers Mala in Murten. Für Landart braucht es eigentlich keinen Kurs – man kann einfach selber mit Naturmaterialien experimentieren. Aber mit den Ideen und Anregungen von Nicole kommt man viel schneller in den Flow, der einem die Zeit vergessen lässt. Beatrice aus Schnottwil wollte ihrem Patenkind Naemi ein besonderes Erlebnis schenken. Es beginnt mit ein paar Übungen um die Natur mit allen Sinnen wahrzunehmen und Naturkunstmale zu entdecken. Ich versichere Ihnen, es gibt ganz viele im Greng! Schnell war klar, dass ein gemeinsames Mandala gelegt werden soll. Die Natur bietet eine Fülle an Material und zuerst ging‘s mal ans Sammeln. Etwas Rundes sollte es werden und Hand-in-Hand wurde gelegt, geprüft, verbessert. Am Schluss war das Mandala so gross, dass es eigentlich eine Drohne mit Kamera gebraucht hätte für eine schöne Aufnahme. Und was wird daraus? Vielleicht hat jemand weitergemacht, es ist zerstört worden oder die Wellen des Sees haben es geholt? Wozu dann das Ganze? Eine schöne Erinnerung und herrliche zwei Stunden fast in einer andern Welt. Keine lauschige Gartenecke zu Hause? Die Natur schenkt sie jedes Mal neu – man muss nur selber Hand anlegen.

Weitere Informationen und Anregungen:

aterliermala.ch: Es gibt in jeder Jahreszeit einen Kurs oder auf Anfrage auch Angebote für Gruppen oder Familien

Film über Landart des internationalen Künstlers Andy Goldsworthy:

Bilder der Landartwoche Grindelwald