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Murten schnuppert am Comeback gegen den Tabellenzweiten

Am Samstag traf Murten auf Epalinges, den aktuellen Tabellenzweiten. Wie bereits im Hinspiel, das im Tie-Break verloren ging, kämpften sich die Murterinnen bis in den fünften Satz. Doch erneut müssen sie sich mit nur einem Punkt begnügen.

von TV Murten Volleyball
am

Am Samstag traf Murten auf Epalinges, den aktuellen Tabellenzweiten. Wie bereits im Hinspiel, das im Tie-Break verloren ging, kämpften sich die Murterinnen bis in den fünften Satz. Doch erneut müssen sie sich mit nur einem Punkt begnügen.


Die ersten beiden Sätze verlaufen für die Freiburgerinnen besonders schwierig. Trotz der starken Leistung in der vergangenen Woche gegen den Tabellenführer Volley Espoir Biel gelingt es Murten nicht, den nötigen Rhythmus und das Selbstvertrauen zu finden, um das eigene Spiel durchzusetzen. Die Aufschläge wirken unsicher, in der Verteidigung fehlt die Abstimmung, und trotz insgesamt solider Annahme bleibt das Side-out zu ineffizient. Murten findet kaum Lösungen und gibt die ersten beiden Sätze deutlich ab (25:16, 25:12). Die Partie scheint zu diesem Zeitpunkt beinahe entschieden.

Der dritte Satz bringt jedoch die Wende. Mit neuem Elan und Kampfgeist treten die Murterinnen auf. L. Schouwey setzt mit einer starken Serviceserie die gegnerische Annahme sofort unter Druck und ermöglicht Murten eine erste Führung. Doch trotz mehrerer Punkte Vorsprung gerät die Annahme der Murterinnen in eine Schwächephase, sodass Epalinges wieder herankommt. Beim Stand von 11:12 nimmt den Coach P. Meier ein entscheidendes Time-out. Die Wirkung zeigt sich: Murten findet zu Stabilität und Selbstvertrauen zurück und sichert sich den Satz mit 25:22.

Auch im vierten Satz bestätigt sich der Aufwärtstrend der Freiburgerinnen. Die Ballwechsel sind intensiv, die Rallyes lang und umkämpft, beide Teams liefern sich ein Duell auf Augenhöhe. Die Spannung bleibt bis zum Schluss erhalten. Mit Nervenstärke und Entschlossenheit sorgt A. Frauendorfer mit einer druckvollen Serviceserie für die Entscheidung und führt Murten in den Tie-Break.

Der fünfte Satz ist ebenso spannend wie der restliche Spielverlauf, intensiv, umkämpft und emotional. Trotz eines etwas zögerlichen Starts kämpft Murten um jeden Ball. Der entscheidende Moment kommt nach einem minutenlangen Ballwechsel, den Epalinges für sich entscheidet. Mit schwindenden Kräften muss Murten die letzten Punkte abgeben und sieht den Sieg aus den Händen gleiten.

Trotz der Enttäuschung können die Murterinnen auf ihre starke Reaktion nach dem schwierigen Start stolz sein. Sie haben sich eindrucksvoll zurückgekämpft und die Dynamik des Spiels gedreht, doch die Aufholjagd kam letztlich zu spät für den Sieg.

Aufstellung: Sojcic, Schouwey, Burkhardt, Vacheron, Jallard, Sezibera, Ferrada (libero), Barny (libero) ;Barny L., Frauendorfer, Di Chello.

Spielstand: 2:3 (16:25, 12:25, 25:22, 25:19, 9:15)