Historische Taufe im Schlosshof: Muni «Santo» wird zu «Adrian von Bubenberg» und stimmt auf das Freiburger Kantonale Schwingfest ein
Feierlicher Auftakt für das kommende Schwingfest: Im Beisein von Partnern und Gästen wurde am Donnerstag der Hauptpreis offiziell getauft. Der junge Stier aus Jeuss trägt nun einen klangvollen Namen und bereitet sich auf seinen grossen Auftritt vor. Wo sonst Geschichte geatmet wird, stand am Donnerstag ein tierischer Protagonist im Rampenlicht. Im Schlosshof fand die feierliche Taufe des diesjährigen Hauptpreises für das anstehende Schwingfest statt.
Feierlicher Auftakt für das kommende Schwingfest: Im Beisein von Partnern und Gästen wurde am Donnerstag der Hauptpreis offiziell getauft. Der junge Stier aus Jeuss trägt nun einen klangvollen Namen und bereitet sich auf seinen grossen Auftritt vor. Wo sonst Geschichte geatmet wird, stand am Donnerstag ein tierischer Protagonist im Rampenlicht. Im Schlosshof fand die feierliche Taufe des diesjährigen Hauptpreises für das anstehende Schwingfest statt.
Vom Jungtier zum stolzen Hauptpreis
Der gut einjährige Bulle, der auf dem Hof von Züchter Patrick Benninger in Jeuss aufgezogen wurde und privat auf den Namen «Santo» hört, erhielt seinen offiziellen Titel: Adrian von Bubenberg.
Noch wirkt das Jungtier im Vergleich zu ausgewachsenen Prachtexemplaren, die bis zu 1500 kg auf die Waage bringen können, fast zierlich. Doch der Schein trügt: Bis zum Festwochenende im Mai soll Adrian kräftig zulegen. Das Ziel ist ein Gewicht von rund 500 Kilogramm. Damit er beim grossen Auftritt auf der Murtner Pantschau vor Publikum die Nerven behält, absolviert der Muni in den kommenden Wochen ein intensives Gelassenheitstraining.
Ein Zuchtstier für den Festsieger
In Erinnerung an die vor 550 Jahren erfolgte Schlacht bei Murten trägt der stattliche Lebendpreis künftig den Namen Adrian von Bubenberg – benannt nach dem Anführer der tapferen Verteidiger des Zähringerstädtchens. Das schöne Tier wurde vergangenen Herbst aufgrund seiner hervorragenden physischen Merkmale als potenzieller Samenspender für die Zucht ausgezeichnet.
Mut, Standhaftigkeit und Entschlossenheit sind nicht nur Werte von 1476 – sie prägen auch den Schwingsport von heute.
Wer am Ende des Freiburger Kantonalen Schwingfestes als Sieger vom Platz geht, steht vor einer luxuriösen Wahl: Der Festsieger darf den wertvollen Stier entweder mit nach Hause nehmen oder sich den Gegenwert auszahlen lassen.
Bildlegende: Patrick Benninger, Landwirt in Jeuss und Züchter, Fredy Wolf, Vizepräsident OK, Richard Hurni, Medien & Marketing, Christoph Wieland, Präsident OK, Stefan Leuenberger, Vizepräsident OK, Lario Kramer, Eidgenosse und Taufpate, Ehrendame
Der 28-jährige Lario Kramer vom Schwingklub Kerzers übernahm als Taufpate symbolisch Verantwortung – nicht nur für den Muni, sondern auch für die sportliche Hoffnung des Kantons. Der Freiburger Eidgenosse musste sich im letzten Freiburger Kantonalen in einem knappen Schlussgang dem Berner Fabian Staudenmann geschlagen geben. Für den 24. Mai peilt Kramer den Festsieg am Murtensee an.
OK-Präsident Christoph Wieland dankte den anwesenden Partnern für ihr Vertrauen und ihre wertvolle Begleitung auf dem Weg zum Fest. In seiner Grussbotschaft betonte er die besondere Bedeutung des gemeinschaftlichen Engagements. Nach dem offiziellen Taufakt lud das Komitee zu einem Apéro im Schloss ein, um den Meilenstein gebührend zu feiern. Mit der Taufe von Adrian von Bubenberg biegen die Vorbereitungen nun endgültig in die Zielgerade ein.
Anwesend bei der Muni-Taufe waren auch die Sponsoren des Lebendpreises: Bruno Stucki, Geschäftsführer und Nelly Duarte, Fachberaterin von der Firma Bigler Samen AG aus Thun/Steffisburg (Sponsoren des Lebendpreises). Mit ihrem Engagement ermöglichen sie, dass der Siegermuni nicht nur Symbol, sondern auch lebendige Tradition bleibt.
Ebenso vor Ort waren Vertreterinnen und Vertreter der Hauptsponsoren Valiant und Die Mobiliar sowie der Sponsoren Haldimann AG, Wieland AG, Liechti Automobiles und Joggi AG. Ihre Unterstützung trägt das Fest – finanziell wie ideell.
Helfende Hände gesucht – Plätze noch verfügbar
Wieland erinnerte daran, dass für den Aufbau des Festgeländes sowie für die Durchführung des Schwingfestes weiterhin freiwillige Helferinnen und Helfer gesucht werden. Jede helfende Hand zählt – jede Person wird Teil eines einmaligen Ereignisses am Murtensee.
Zudem sind noch wenige nummerierte Rasenplätze erhältlich. Auch für den geselligen Schwingerabend vom 23. Mai stehen noch 6er-Tische zur Verfügung, ebenso Bankettkarten für Sonntag, 24. Mai. Buchungen sind online noch möglich unter www.murten-morat26.ch
Mit der Taufe von «Adrian von Bubenberg» ist das Fest nun auch symbolisch auf Kurs. Die Arena steht noch nicht – doch der Geist ist längst spürbar.