Eltern sind Vorbilder – auch beim Thema Geld und Anlegen
Es gibt viele gute Gründe, jetzt mit dem Anlegen zu beginnen. Einer davon ist, dass Kinder dadurch finanzielle Kompetenzen entwickeln, die sie ein Leben lang begleiten. Und wer heute investiert, nimmt Einfluss auf den Wohlstand künftiger Generationen.
Es gibt viele gute Gründe, jetzt mit dem Anlegen zu beginnen. Einer davon ist, dass Kinder dadurch finanzielle Kompetenzen entwickeln, die sie ein Leben lang begleiten. Und wer heute investiert, nimmt Einfluss auf den Wohlstand künftiger Generationen.
Alle Eltern wissen: Kinder tun nicht das, was wir ihnen sagen. Kinder tun das, was wir tun. Das gilt nicht nur beim Handygebrauch oder bei den Tischmanieren, sondern auch beim Thema Geld. «Wie wir mit Geld umgehen, prägt die finanziellen Fähigkeiten unserer Kinder», erklärt Patrick Müller, Vorsitzender der Bankleitung bei der Raiffeisen See-Lac. Dies unterstreicht auch eine repräsentative Umfrage, für die Raiffeisen im Sommer 2025 über 1'500 Personen in der Schweiz befragt hat.
Finanzwissen wird «vererbt»
Alles beginnt beim Finanzwissen. Viele eignen es sich selbst an, das Elternhaus ist trotzdem prägend: Je mehr Finanzwissen die Eltern haben, desto besser kennen sich auch die Nachkommen mit dem Thema aus. Finanzwissen wird also gewissermassen «vererbt». Die Eltern sind beim Thema Geld zudem die wichtigsten Vorbilder: 70 Prozent der Befragten nennen sie an erster Stelle. Patrick Müller fasst zusammen: «Vertieft wird Finanzwissen zwar meist in Eigenregie. Doch die zugrundeliegende Finanzaffinität entsteht im Elternhaus.»
Die Umfrage zeigt: Das Wissen schlägt sich in konkretem Handeln nieder. Wer besser informiert ist, legt sein Geld häufiger an der Börse an. 91 Prozent all jener, die sich ein überdurchschnittlich hohes Finanzwissen zuschreiben, investieren ihr Geld. Und auch hier spielt die Familientradition eine Rolle: Im Vergleich zu nicht-investierenden Personen geben Anlegerinnen und Anleger signifikant häufiger an, dass auch ihre Eltern Geldanlagen besitzen oder zumindest besessen haben.
«Das ist mehr als ein ‘fun fact’», sagt Patrick Müller. «Denn Anlegen ist für den Aufbau von Vermögen heute praktisch unerlässlich.» Geld auf dem Sparkonto verliert heutzutage über die Zeit an Wert. Bei einer durchschnittlichen Teuerung von 2 Prozent hat sich die Kaufkraft nach 40 Jahren mehr als halbiert: 100'000 Franken sind dann noch rund 45'000 Franken wert. Investitionen – zum Beispiel in Fonds mit Aktien, Obligationen und anderen Wertschriften – sind eine gute Möglichkeit, dem entgegenzuwirken.
Mit dem Anlegen beginnen
Wenn wir also möchten, dass unsere Kinder das Rüstzeug haben, um kluge Finanzentscheide zu treffen, sollten Eltern zuerst selbst mit dem Anlegen beginnen. «Man muss das nicht allein machen. Ich empfehle allen Neu-Anlegenden, sich mit erfahreneren Bekannten auszutauschen. Oder eine professionelle Beratung aufzusuchen – dafür sind wir da», so Patrick Müller. Auch mit kleinen Investitionsbeträgen sammeln Eltern Erfahrungen, schliessen allfällige Wissenslücken und geben Finanzkompetenzen weiter.
Angst vor der Börse? 3 beruhigende Fakten
1. Zeit heilt alle «Wunden»: In den letzten 100 Jahren gab es keinen einzigen Börsentaucher, von dem sich Schweizer Aktien nicht innert 14 Jahren erholt hätten.
2. Aufwärtsbewegungen sind häufiger und langanhaltender als Abwärtsbewegungen: Von den letzten 100 Börsenjahren schlossen nur 30 Jahre im Minus, 70 Jahre jedoch im Plus.
3. Wer anlegt, hat erwiesenermassen weniger Angst vor Verlusten: Die Zurückhaltung von Nichtanlegern, mit dem Investieren zu beginnen, ist in vielen Fällen einfach die Angst vor dem Unbekannten.
Indem Eltern mit gutem Beispiel vorangehen, ist ein wichtiger Schritt getan. Patrick Müller rät zudem, mit Kindern offen über Geld zu sprechen: «Altersgerechte Diskussionen zu den Familienfinanzen dürfen durchaus am Küchentisch stattfinden.» Denn aus konkreten Situationen lerne es sich leichter als anhand abstrakter Beispiele.
Eltern können Kindern aber auch direkt ans Anlegen heranführen und statt eines Sparkontos einen Fonds-Sparplan für ihren Nachwuchs eröffnen. Kinder haben einen besonders langen Anlagehorizont und können daher erheblich vom langfristigen Aufwärtstrend an den Finanzmärkten profitieren. «Der jährliche Depotauszug ist eine gute Gelegenheit, um über Investitionen zu sprechen und ihre Funktionsweise zu erklären», sagt Patrick Müller der Raiffeisen See-Lac.
Wünsche erfüllen, Zukunft sichern
Anlegen ebnet den Weg zur Erfüllung finanzieller Wünsche. Patrick Müller: «Das können die eigenen vier Wände sein, oder auch ein finanzielles Polster für den frühzeitigen Ruhestand.» Indem Eltern anlegen, werden sie zudem ihrer Vorbildfunktion gerecht und legen idealerweise auch gleich den Grundstein für den Wohlstand künftiger Generationen. Jetzt die Schwellenangst zu überwinden und mit dem Anlegen zu starten, lohnt sich also in mehrfacher Hinsicht.
Weitere spannende Erkenntnisse rund um das Thema Finanzwissen lesen Sie in unserer Marktumfrage unter: raiffeisen.ch/umfrage-finanzwissen.
Erfolgreich anlegen
Was beim Investieren wirklich zählt und wie sie dabei unnötige Fehler vermeiden erfahren Sie im Raiffeisen Anlageguide spezial «Erfolgreich anlegen!» unter: raiffeisen.ch/erfolgreich-anlegen.
Patrick Müller, Raiffeisen See-Lac
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