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Ein SCHPILER für Münchenwiler

„Wenn man genügend spielt, solange man klein ist, trägt man Schätze mit sich herum, aus denen man später sein ganzes Leben lang schöpfen kann.“ Dieser Satz der Schriftstellerin Astrid Lindgren eröffnete im Mai 2024 die Präsentation, in welcher der erste Entwurf des Spielplatzprojektes für Münchenwiler an der Gemeindeversammlung vorgestellt wurde.

von unsereRegion
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„Wenn man genügend spielt, solange man klein ist, trägt man Schätze mit sich herum, aus denen man später sein ganzes Leben lang schöpfen kann.“ Dieser Satz der Schriftstellerin Astrid Lindgren eröffnete im Mai 2024 die Präsentation, in welcher der erste Entwurf des Spielplatzprojektes für Münchenwiler an der Gemeindeversammlung vorgestellt wurde.

Rissiger Asphaltboden, morsche Klettergeräte, wenig Schatten und überall Spuren des Verfalls. So präsentiert sich aktuell der Schulhausplatz und Spielplatz in Münchenwiler. Die letzte Sanierung des Platzes liegt über 20 Jahre zurück, seitdem wurde, auch und vor allem aus finanziellen Gründen nur die nötigsten Unterhaltsarbeiten gemacht.  
 
Zwei Jahre nach besagter Präsentation nimmt das Projekt «SCHPILER» langsam aber beständig Fahrt auf. «SCHPILER» setzt sich aus SCHulhausplatz, SPIelplatz und MünchenwiLER zusammen und ist eigentlich bereits eine Konzentration des Projektes, das sich auch aus drei Bereichen zusammensetzt:  

Die drei verschiedenen Bereiche rund ums Schulhaus sollen unterschiedlich aufgewertet werden: Im «Gartenplatz» (grün) entsteht eine modellierte Grünlandschaft, mit Hügeln, Senken und vielfältigen Kletter- und Spielmöglichkeiten. Bestehende Elemente wie der Sandkasten werden erweitert. 
 
Der eigentliche Pausenplatz (rot) soll weiterhin für Spiel und Sport nutzbar sein – der vielfach geflickte Asphaltboden soll einer angepassten und sickerfähigen Allzweckspielfläche weichen: Ballspiele, hüpfen, Trottinet- und Rollschuhfahren… Als Ersatz für den bestehenden kleinen Unterstand schlägt das Projekt ein «Schuppenspielhaus» aus Holz vor, das gleichzeitig als Fahrradabstellplatz, Depot für Garten- und Spielgeräte und dank integrierten Spielmöglichkeiten als erweiterter Spielplatz dient. 
 
Der «Lindenplatz» (gelb) schliesslich, der seinen Namen von der schützenswerten Linde erhält wird mit schattenspendenden Pflanzen, sickerfähigen Bodenflächen und geschwungenen Sitzbänken aufgewertet. Er wird zum Begegnungsplatz –nicht nur für Kinder und Lehrerpersonal, sondern ausserhalb der Schulzeiten für alle. 
 
So ein Projekt kostet! 
Leider ist die Gemeinde Münchenwiler finanziell nicht auf Rosen gebettet – mehr als den Beitrag für den dringend benötigten Unterhalt kann sich die Gemeinde kaum leisten. 

Der Verein «SCHPILER»  
 
«Wer nicht vom Fliegen träumt, dem wachsen keine Flügel». Robert Lerch 
 
Die für Schulbelange zuständige Gemeinderätin Yvonne Suter packte die Gelegenheit beim Schopf und gründete kurzerhand mit engagierten Münchenwilern einen Verein zur Unterstützung des Projekts. Der Verein «Schpiler» hat vor allem das Ziel, genügend Geld zu beschaffen – Sponsoring und Crowdfunding sollen die Umsetzung des Projekts ermöglichen. 
 
Bereits kurz nach Gründung des Vereins zeigten sich erste Erfolge. Von privater Seite wurde im Sommer 25 ein Benefiz- Kinderkonzert organisiert. Am Wienachtsmärit spendeten dann sowohl der «Lichtergarten» , der «Wiler-Saga-Chor» wie auch die Primarschüler mit ihrem Verkaufsstand ihre Einnahmen vollumfänglich an das Projekt SCHPILER. 
 
Kurz vor Weihnachten wurde schliesslich auf der onlineplattform «Lokalhelden» der Aufruf zum Crowdfunding lanciert: ab sofort sind finanzielle Unterstützungen direkt via diese Plattform möglich. 
 
Spendemöglichkeit: https://www.lokalhelden.ch/schpiler-fuer-muenchenwile 

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Gründungsmitglieder Vereins «Schpiler» und erste Spende

 

(Eingesandt vom Verein Schpiler Münchenwiler)