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Murten stochert im Nebel

Am Samstag gab es für die Löwen in Genf nichts zu holen.

von TV Murten Volleyball
am

Am Samstag gab es für die Löwen in Genf nichts zu holen.

Der erste Satz war noch knapp, aber auf eigenen Satzball folgten drei missglückte Aktionen und der Satzverlust. Die Anfälligkeit für Fehlerserien frass sich im Verlauf durch wie Rost. Der letzte Satz endete gar enttäuschend. „Wir müssen unsere Annahmeprobleme in den Griff bekommen,“ seufzte Trainer Gustavo Meyer nach dem Spiel. Hier fehlte der verletzte Captain Yann Bortoluzzi am dringlichsten. Zuspieler Julien Neuhaus musste vielen Bällen nachlaufen und hatte zu selten alle Optionen.  
 
Im Gegenzug gelang es den Murtenern nicht, Chênois mit dem Service in Schwierigkeiten zu bringen. Es passierten bei den Sprungaufschlägen ungewöhnlich viele Fehler, sodass jeder Druck verpuffte. Leider bekamen die Löwen auch im Block keinen Zugriff. „Chênois‘ Konzept war eigentlich einfach,“ berichtete Mittelblocker Jönsson-Timmer selbstkritisch: „Starke Aufschläge, ordentlicher Block und zügiger Gegenangriff über Position 4. Wir haben trotzdem kein Mittel dagegen gefunden.“ 
  
Nur Célian Métral erreichte Normalform und konnte sich mit einigen starken Angriffen Respekt verschaffen. Die wenigen Schlaglichter gingen aber im allgemeinen Nebel unter und reichte nicht für etwas zählbares. 
 
Telegramm: Chênois - Murten 3:0 (26:24, 25:21, 25:16) 
 
TV Murten Volleyball: Neuhaus, Rohrbach, Glauser, Grossrieder, Métral, Jönsson-Timmer, L. Bortoluzzi (Libero); d‘Hooghe, Tosio, Hurst, Staedelin.