Staatsratswahlen: Die Mitte See verzichtet auf eigene Kandidatur und unterstützt Markus Julmy
Nachdem Rücktritt unserer beiden Staatsräte Jean-Pierre Siggen und Olivier Curty hat die Mitte See intern Kandidaturen, insbesondere für die Nachfolge unseres eigenen Staatsrates Olivier Curty geprüft.
Dabei haben zwei kompetente Personen, welche auch die nötige Erfahrung und Kompetenz mitbringen ihr Interesse für das Amt angemeldet haben. Die Mitte See hätte demnach die Möglichkeit, eigene starke Kandidaturen für den Staatsrat zu präsentieren.
Wie bereits am 25. April 2026 mitgeteilt, ist es für die Mitte See von höchster Bedeutung, für das Zweier-Ticket der Mitte Freiburg innerhalb der bürgerlichen Allianz ein deutschsprachiger Kandidat oder eine deutschsprachige Kandidatin gefunden werden, damit die Interessen des deutschsprachigen Teils unseres Kantons weiterhin gewahrt werden.
In diesem Zusammenhang erachtet es die Mitte See als von übergeordneter Bedeutung, dass die Deutschfreiburger sich hinter eine einzige Kandidatur der Deutschfreiburger Mitte stellen. Folglich hat die Mitte See in Übereinstimmung mit den beiden interessierten Personen entschieden, auf eine eigene Kandidatur zu verzichten.
Die Mitte See unterstützt demnach den Kandidaten der Mitte Sense, Herrn Markus Julmy.
Diesem gratulieren wir herzlich zur Nominierung durch die Mitte Sense. Wir danken der Mitte Sense für die partnerschaftliche Zusammenarbeit.
Deutschfreiburg ist mehr als nur eine Verbindung zweier Bezirke, einer Gemeinde im Greyerzbezirk und einer gewichtiger Minderheit von Stadtfreiburgen. Wir sind eine Einheit und sind überzeugt, dass ein Sensler die Bedürfnisse des Seebezirks und umgekehrt ein Seebezirkler die Interessen der Sensler wahrnehmen können, welche ohnehin in vielerlei Hinsicht deckungsgleich in unserem hauptsächlich französischsprachigen Kanton sind.
Mit diesem Vorgehen wollen wir den Deutschfreiburger Sitz der Mitte im Staatsrat sichern. Wir sind überzeugt, dass dies so gelingen wird und sichern der Mitte Sense unsere vollumfängliche Unterstützung zu.
Dominic Tschümperlin, Präsident