SP See: Abstimmungs-Parolen für den 26 April 2026
107 Millionen Gewinn für 2025. Der Kanton verzeichnet erneut einen erheblichen Überschuss, kürzt aber gleichzeitig die Leistungen. Das Inkrafttreten der Sparprogramme SKfG (Grosser Rat) und PAFE (Regierung) wird der überwiegenden Mehrheit der Bevölkerung im Seebezirk teuer zu stehen kommen.
- Erhöhung um fast 4’000 Franken pro Jahr für Bewohnerinnen und Bewohner
in Pflegeheimen. - Neue finanzielle Belastungen für die Gemeinden – mit Leistungsabbau oder
höheren lokalen Steuern als Konsequenz - Kürzungen bei den Spitälern auch in Merlach.
- Kürzung von Busangeboten im öffentlichen Verkehr
- Erhöhung der Kita-Tarife
- Lohnkürzungen auf Kosten derjenigen, die den öffentlichen Dienst am Laufen
halten – in Spitälern, Schulen, Pflegeheimen und sozialen Einrichtungen
Das SKfG stellt lediglich einen Bestandteil des PAFE dar, das insgesamt 80 Sparmassnahmen umfasst: höhere Studiengebühren, steigende Kosten für die Lehrabschlussprüfungen (EFZ), massive Kürzungen in den Bereichen
Landwirtschaft und Umwelt sowie die Anhebung verschiedener Steuern und Gebühren für staatliche Dienstleistungen. Zugleich bildet es nur den ersten Schritt eines weitergehenden Abbaus staatlicher Leistungen und öffentlicher Dienstleistungen, wie er vom Staatsrat vorgesehen ist.
Es ist wichtig, sich am 26. April zu mobilisieren, um zu verhindern, dass das LAFE in Kraft tritt, und um eine sozialere Ausrichtung des Staatshaushalts zu erreichen, ohne dabei die Haushaltsdisziplin aufzugeben. Dies zeigt auch, wie wichtig die
Kantonswahlen im Herbst sind für den Seebezirk, um das politische Kräfteverhältnis im Kanton Freiburg wieder ins Gleichgewicht zu bringen.
Wir hoffen, dass viele von Ihnen am 26. April zur Wahl gehen werden!