«Murte Zyt» in den 60er Jahren – das erste Buch von Rolf Gubler
Anekdoten und Geschichten aus der Kinder-und Jugendzeit, erzählt von Rolf Gubler, wecken gar manche Erinnerungen aus der eigenen Kindheit. Im ersten Buch des Singer-Songwriter erzählt er von Erlebtem und Gelebtem aus seiner Kindheit in den 1960er bis Anfang 1980er Jahre.
Anekdoten und Geschichten aus der Kinder-und Jugendzeit, erzählt von Rolf Gubler, wecken gar manche Erinnerungen aus der eigenen Kindheit. Im ersten Buch des Singer-Songwriter erzählt er von Erlebtem und Gelebtem aus seiner Kindheit in den 1960er bis Anfang 1980er Jahre.
Beruflich war Gubler lange als Lehrer und Schulleiter in Kerzers tätig. Bis heute fesselt ihn jedoch seine Leidenschaft für das Songscheiben und Singen. Seine Konzerte mit den «Werten Herren» sind gut besucht. Das Musikertrio Rolf Gubler, Tinu Simmen und Kurt Küng ist seit der Jugendzeit immer wieder miteinander unterwegs. Doch nun hat der pensionierte Gubler eine neue Seite in seinem Lebensbuch entdeckt:
Rolf erhielt im Jahr 2022 eine besondere Anfrage von Bruno Gerber, Geschäftsführer Olagomio AG, der ihn bat, auf dem historischen Schiff zu singen. Da aus Platzgründen nicht die ganze Band mit an Bord konnte, trat Gubler allein auf – eine neue Idee entstand: Warum nicht Geschichten aus der Jugendzeit erzählen? Erfahrungsgemäss sind Konzerte in Kombination mit Lesungen beim Publikum beliebt. So begann Rolf Gubler, Texte aus seiner Jugend zu schreiben; je tiefer er in vergangene Zeiten eintauchte, desto mehr Erinnerungen kamen ans Licht. Ereignisse, die längst begraben schienen, tauchten plötzlich wieder auf. Es war nicht immer einfach, bestimmte Erinnerungen erneut hervorzuholen, manchmal war es sogar schmerzlich. Schliesslich entstand eine kleine Sammlung von Anekdoten, die Rolf Gubler zu einem kleinen Buch zusammenfügte mit dem Titel «Murte – Zyt».
15 Anekdoten in Gublers erstem Buch entsprechen der erlebten Realität; die letzte Geschichte, Die Seeüberquerung ist erfunden, obwohl er den Murtensee oft schwimmend überquert hat. Beim Lesen der Anekdoten tauchen Erinnerungen auf, welche in Murten aufgewachsene Personen in ihrer eigenen Wahrnehmung wiedererkennen – etwa die Solennität und die Frage nach dem Solischatz, ungeliebte Lehrer, die Schüler auf eine heute nicht mehr vorstellbar Weise bestraften, oder der Besuch im Kino am Martinsmarkt, der damals ein kolossales Erlebnis war. Die Anekdoten sind süffig zu lesen und hinterlassen oft ein Schmunzeln oder Lächeln. Und wer erinnert sich nicht an den «Au Louvre», den Allerweltsladen von Manor? Viele Mittwochnachmittage verbrachte Rolf zwischen den Regalen, putzte und füllte sie wieder auf, sortierte abgelaufene Waren aus, um schliesslich mit dem verdienten Geld ein eigenes Transistorradio zu erwerben.
Mehr sei an dieser Stelle nicht verraten und wer neugierig geworden ist, findet das Nostalgiebuch in der Altstadt Buchhandlung Murten.
Rolf Gubler aus Kerzers