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Galerie Pellegrini ‒ Una luminosa famiglia di Venezia

Unter diesem Thema präsentiert der Künstler Heinz Beier mit Unterstützung von Hans Bonjour vom 17. Januar bis 1. Februar 20 Glasoliten in der Galerie Pellegrini. Die Kunstobjekte sind direkt vom 17. – 20. Januar zugängig und während des Lichtfestivals von aussen durch die Schaufenster der Galerie zu besichtigen. Zusätzlich wird das Kunstwerk mit einer Lichtprojektion von Patrick Pellegrini beleuchtet. Technische Unterstützung erhalten die beiden Künstler von Boris Schürmann, welcher grosszügigerweise Audio-Video Material zur Verfügung stellt. Die Ausstellung reiht sich in die Thematik der Dekogruppe der Deutschen Kirchgasse am Lichtfestival – Welt der Farben – ein.

von Galerie Pellegrini
am

Unter diesem Thema präsentiert der Künstler Heinz Beier mit Unterstützung von Hans Bonjour vom 17. Januar bis 1. Februar 20 Glasoliten in der Galerie Pellegrini. Die Kunstobjekte sind direkt vom 17. – 20. Januar zugängig und während des Lichtfestivals von aussen durch die Schaufenster der Galerie zu besichtigen. Zusätzlich wird das Kunstwerk mit einer Lichtprojektion von Patrick Pellegrini beleuchtet. Technische Unterstützung erhalten die beiden Künstler von Boris Schürmann, welcher grosszügigerweise Audio-Video Material zur Verfügung stellt. Die Ausstellung reiht sich in die Thematik der Dekogruppe der Deutschen Kirchgasse am Lichtfestival – Welt der Farben – ein.

Aus Wegwerfglas und Muranoglas gewachsen, erheben sich zwanzig Glasoliten wie leuchtende Wesen aus einer anderen Zeit. Sie stehen dicht beieinander, unterschiedlich in Höhe, Farbe und Gestalt, und bilden doch eine Familie. Ihre Erscheinung erinnert an Leuchttürme, Säulen, Totems, Reliquien – zugleich fragil und selbstbewusst, verspielt und feierlich. Durch die verschiedenen LED Lichtkomponenten im Inneren erstrahlen die fragilen Glaswesen und hüllen sie in einen Mantel aus farbigem Licht. Nach dem Künstler sind sie zu einer venezianischen Familie zusammen gewachsen, die sich gegenseitig in Licht, Farbe und Form unterstützen.  Jede Glasfigur trägt einen italienischen Namen. 

Im Zentrum der Formation stehen drei Glasoliten, die venezianische Masken tragen und dem Kunstwerk auch den Namen geben: Una luminosa famiglia di Venezia. Im Vordergrund fällt ein Glasolit auf, der auf einem grünen Glassockel stehend, eine sitzende Katze zeigt. Im Innern  des Tieres leuchtet ein roter Fisch.  Oder, links im Hintergrund stehend, die  Lieblingsfigur des Künstlers mit dem Namen  Anima Murania di Venezia. Das Herz der Figur bildet eine orangenfarbene Vase aus Murano. Die Verbindung von Wegwerfglas und Muranoglas ist dabei zentral. Wertlos Geglaubtes trifft auf jahrhundertealte Handwerkskunst. Das Alltägliche wird erhoben, das Edle gebrochen und neu zusammengesetzt. In dieser Spannung entsteht eine stille Kritik an Konsum, Vergänglichkeit und Hierarchie – und zugleich eine Hommage an venezianische Glastradition.  
 
Heinz Beier ist mit seiner Wegwerf-Kunst im Kurioseum in Cordast bekannt. 
 
Vernissage am 17. Januar, 17:00 – 20:00 
Öffnungszeiten vom 17. – 20. Januar, 17:00 – 20:00