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A wie Anfang oder A wie Absinth?

von Ruth Wasserfallen
am

Die Überraschung war perfekt: „Oh, da hat sich jemand in der Zeit vertan.“ war der erste Gedanke der Vorbereitenden des Dorfvereins. Aber Werner vom „Jäger“ wollte das „Prosit Neujahr“ des Dorfvereins noch mit Absinth bereichern. Das sei übrigens das beste Mittel gegen Erkältung und deshalb in dieser Jahreszeit besonders angebracht, fand er. So war die grüne Fee dann auch der heimliche Star und warum nicht auch mit Absinth anstossen?

Wer nun glaubt, dass es kaum möglich sei, am 1. Januar, morgens um 11.00 Uhr Leute zum Neujahrsanstossen auf dem Dorfplatz zu bewegen, der irrt sich gewaltig. Eine grosse Gästeschar liess es sich nicht nehmen, einander „Aus Gueti, es guets Nöis, guti Gesundheit“ zu wünschen und aufs Neue Jahr anzustossen. Einige konnten es kaum erwarten, endlich zu wissen, womit Philippe dieses Jahr überrascht. Die Gemüsesuppe war herrlich, dann noch eine Cervelat selber am Stecken gegrillt und zum Abschluss noch ein Stück Kuchen, der einmal mehr von der Holzofenbäckerei gespendet wurde. Ein perfektes Neujahrsmenü, dachten einige und liessen es sich bis tief in den Nachmittag rund ums Feuer gutgehen. Immer wieder gesellten sich spontane Gäste dazu und die Runde wurde immer lustiger, trotz des Nebels. Woran das wohl gelegen hat? Vermutlich an der Sonne im Herzen.

Nächster Anlass des Dorfvereins Jeuss: Generalversammlung vom 23.01.2020