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Moderne Technik und Handwerk ergänzen sich bei der Jungwildrettung

von unsereRegion
am
Der Jagdverein des Seebezirks rettete mithilfe modernster Technik etliche Jungtiere vor den Mähdreschern.

Letzte Woche hat der Jagdverein des Seebezirks seine Rehkitzretter*innen zu einer Diskussion eingeladen, um die erlebte Mähsaison Revue passieren zu lassen. Da in diesem Jahr sowohl topmoderne Drohnen mit Infrarot und klassische Vergrämungsaktionen mit Blendmaterial, Duftstoffen und Störung des Wildes in den Heuwiesen eingesetzt wurden, musste die Situation analysiert werden. Die 25 Retter*innen waren von den Drohneneinsätzen begeistert, jedoch konnte aus wichtigen Gründen nicht auf die altbewährten Techniken verzichtet werden. Dank allen konnten auch in diesem Jahr etliche Rehkitze, Jungfüchse und -hasen, sowie Gelege von Vögeln vor dem Mähtod gerettet werden.

Die Rettung eines Rehkitzes im Video:

In der Botschaft des Vereinspräsidenten, Peter Zimmermann, wurde neben den vielen Helfer*innen auch dem Drohnenpiloten Stefan Aebischer für seine frühmorgendlichen Einsätze verdankt. Dank des guten Verhältnisses zu den Landwirt*innen konnten die Kontaktpersonen frühzeitig über den geplanten Mähtermin informiert werden, so dass die Jungwildrettung optimal organisiert werden konnte.

Als Dank lud der Jägerverein des Seebezirkes die anwesenden Helfer*innen zu einem kleinen Nachtessen ein.