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«Willkomme deheime» - das neue Begegnungszentrum der FEG Murten

Mit dem Slogan «Willkomme deheime» begrüsst Gabriela Würth-Wieland die anwesenden Gäste am Eröffnungstag des neu umgebauten Hauses der Freien Evangelischen Gemeinde an der Meylandstrasse in Murten. Von der Gemeinde Murten vertreten sind Alexander Schroeter, Petra Schlüchter, Andreas Aebersold und Julia Senti sowie der Oberamtmann Christoph Wieland  

von Marianne Oppliger
am

Mit dem Slogan «Willkomme deheime» begrüsst Gabriela Würth-Wieland die anwesenden Gäste am Eröffnungstag des neu umgebauten Hauses der Freien Evangelischen Gemeinde an der Meylandstrasse in Murten. Von der Gemeinde Murten vertreten sind Alexander Schroeter, Petra Schlüchter, Andreas Aebersold und Julia Senti sowie der Oberamtmann Christoph Wieland  

Gabriela Würth-Wieland führte durch das offizielle Programm: 
Jede Woche treffen sich in diesen Räumlichkeiten viele Menschen, vom Kleinkind bis zum Senior, von den Ameisli, Jungschar, über den Teenclub Jugendtreff, vom Tischleindeck Dich zum Deutschkurs, vom Mittagessen der Senioren bis zum Rendez-vous der Frauen oder vom Tischtennisspiel der Herren bis zur Kleingruppe, dem Bibelstudium, vom Frühgebet, Bandproben u.v.m. Einmal pro Woche wird der gemeinsame Gottesdienst gefeiert. Dieser kann auch per Livestream auf YouTube unter Gottesdienst FEG Murten mitverfolgt werden. 

Gemeinderat Alexander Schroeter und Stadtpräsidentin Petra Schlüchter zeigen sich beeindruckt von dem entstandenen Bauwerk und von den vielseitigen Angeboten, die die FEG Murten bereitstellt. 

«Ein Gebäude wird zu einem Daheim –
indem man die Mauern mit Leben füllt! «

Vor knapp 140 Jahren erstand die Freie Evangelische Gemeinde Murten das Land von der Stadt Murten für 2368 Franken. Das damals erste, weisse Gebäude an der Meylandstrasse entstand sechs Jahre nach dem Bau der Katholischen Kirche und gehörte damit von Anfang an zum sichtbaren Stadtbild Murten. Die beiden Bauten ausserhalb der Stadtmauern prägten die Silhouette der Stadt. Rund 70 Jahre später folgte der erste Anbau: das Foyer Richtung Bahnhof, ein Schritt, der Begegnung und Austausch erleichterte. Mit dem Wachstum der FEG Murten wuchs auch der Bedarf an Raum, und Ende der 1990er Jahre entstand der grosse Anbau Richtung Bahngleis. Nun, 25 Jahre später, freuen wir uns sehr über den aktuellen An- und Ausbau des Gemeindehauses, der in einer Videosequenz anschaulich nachverfolgt  werden kann. 

Foyer, Raum für Gottesdienste u.v.m. 

Jochen Hauser, leitender Pastor der Freien Evangelischen Gemeinde Murten (FEG Murten), erinnert sich heute an seinen ersten Eindruck von der Gemeinde. In seiner Rede schildert er, wie er vor rund drei Jahren in die Gemeinde kam und der Slogan «Willkomme Deheime» ihm vom ersten Moment das Gefühl des Ankommens vermittelte. In einer Welt voller Unsicherheit sei es umso wichtiger, einen Ort zu haben, an dem man sich angenommen fühlt und sich zu Hause fühlen darf. Der Umbau des Gemeindehauses markiere einen bedeutenden Schritt: Er ermöglicht es, allen Altersgruppen gerecht zu werden, biete mehr Platz und eröffne neue Möglichkeiten für Begegnung und Gemeinschaft. 

Neue Bereiche im unteren Eingangsbereich, die vorwiegend für die Kleinsten vorgesehen sind. 

Neu gestaltete Räume im alten Haus und im neuen Anbau. 

Im ersten Stockwerk ist viel Platz für die Jugendlichen und für Büroräume entstanden. 

Der Estrich wurde zu einer modernen 4 ½ Zimmer Wohnung umgestaltet. 

Oberamtmann Christoph Wieland erwähnt in seiner Rede, dass dieser Anlass für ihn nicht nur ein offizieller, sondern auch ein persönlicher Moment sei. Was hier aus Glaube und Hingabe gewachsen sei, sei nicht nur ein funktionales Bauwerk. «Dieser Erweiterungsbau verdient Respekt – beinahe sämtliche Arbeiten wurden in Eigenleistung geschaffen mit Herz, Verstand und einer guten Portion schweizerischer Beharrlichkeit. Hunderte Stunden Freiwilligenarbeit, Abende, Wochenenden, Ferien- investiert von Menschen, die sich gesagt haben: wir bauen hier nicht nur ein Haus, wir schaffen Raum für Gottes Wirken.» Es sei bemerkenswert, dass der Erweiterungsbau ohne öffentliche Gelder auskomme und durch «Glaube, Spenden und Eigenverantwortung» getragen werde. 

Für das leibliche Wohl wurde mit einem feinen Mittagessen gesorgt und im Foyer spielte die Musikband gold & grey aus der Region Bern. Kinder tollten sich derweil im Dschungelraum um und im ganzen Haus wurde rege diskutiert, gestaunt, gelacht und gefeiert. 

Für mehr Information: www.feg-murten.ch