Bundesfeier in Ried: Von Schafen, Wölfen und Hirten
Ein Leben lang fürchtete das Schaf die Wölfe – gefressen hat es der Hirte! Manchmal kommt der Schmerz nicht von aussen, sondern von innen.
Ein Leben lang fürchtete das Schaf die Wölfe – gefressen hat es der Hirte! Manchmal kommt der Schmerz nicht von aussen, sondern von innen.
Ein gesunder Selbstschutz ist daher gerade in diesen Zeiten besonders bedeutend. Gespannt hörten die 300 anwesenden RiederInnen der eindrücklichen und zur heutigen Zeit perfekt passenden Rede von Christoph Wieland, Oberamtmann des Seebezirks zu, welcher als Gastredner der Bundesfeier eingeladen war.
Mit grossem Wetterglück eröffnete Gemeindepräsident Guido Wildhaber (im Bild oben) um 20:30 Uhr die Feierlichkeiten in der Riederarena. Der Gemeindepräsident machte in seiner Rede auf die aktuellen Probleme in der Welt, die Kriege und die schweren Unwetterereignisse aufmerksam, und forderte die Bürgerinnen und Bürger auf, aufeinander zuzugehen, offen und tolerant zu sein und nicht zu vergessen, wie gut es uns hier in Ried, in der Schweiz, geht. Oft sind die eigenen Probleme relativ, wenn man sich die aktuelle Weltlage anschaut.
Der Männerchor Ried begleitete den Anlass musikalisch. Von insgesamt acht Jugendlichen welche dieses Jahr volljährig wurden bzw. noch werden, waren sechs JungbürgerInnen anwesend und zur Volljährigkeit geehrt. Christoph Wieland, Oberamtmann (im Bild oben), übergab ihnen die Verfassung, das Riederbuch und den Bürgerbrief.
Für das leibliche Wohl sorgte der Sportklub, wofür wir uns an dieser Stelle ganz herzlich bedanken. Speis und Trank waren - wie immer – hervorragend! Zum Abschluss der Feier stimmte der Männerchor die Landeshymne an und die Anwesenden sangen die Hymne. Schliesslich wurde auf der Anhöhe hinter der Riederhalle das 1. Augustfeuer entfacht.
Guido Wildhaber, Gemeindepräsident