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Patzer bei der Generalprobe bringen Glück

Bei letzten regulären Meisterschaftsspiel gewinnen die Löwen nur mit Mühe und unter Aufbietung aller Spieler. Trainer Gustavo Meyer gab die Parole aus: „Das Momentum aufrecht erhalten für das Final Four."

von TV Murten Volleyball
am

Bei letzten regulären Meisterschaftsspiel gewinnen die Löwen nur mit Mühe und unter Aufbietung aller Spieler. Trainer Gustavo Meyer gab die Parole aus: „Das Momentum aufrecht erhalten für das Final Four."


Das funktionierte hervorragend im ersten Satz, in dem die Gäste überrollt wurden. Danach versäumte man es aber den Gegner klein zu halten. Block und Abwehr der Genfer stabilisierte sich und die Murtener liessen zu viele Angriffschancen ungenutzt.

Dann verschob sich auch noch das Kräfteverhältnis im Service-Annahme-Komplex zu Ungunsten der Gastgeber, sodass der zweite Satz erst nach Abwehr eines Satzballs gewonnen und der dritte verloren wurde.

Als Reaktion tauschte Trainer Meyer fast die ganze Mannschaft aus. Was aussah wie Selbstaufgabe, stellte sich als kluger Schachzug heraus. Zwar fehlte es im vierten Satz etwas an Konstanz für den Gewinn doch im fünften wirkten die Löwen frischer und machten jedes Sideout.

Besonders Guilan Tosio (Diagonal) hatte sich jetzt eingebolzt und setzte sich mit schnellem Armzug immer wieder gegen den Block durch. Auch Timo Rohrbach (anfangs Diagonal, dann Aussen) griff jetzt viel entschlossener an und machte etliche Punkte. Insgesamt ist die nicht ganz perfekte Generalprobe vielleicht ein gutes Zeichen für das Final Four.

Telegramm: Murten – Chênois 3:2 (25:14, 28:26, 22:25, 20:25, 15:12)

TV Murten: Neuhaus, Y. Bortoluzzi, Jönsson-Timmer, Rohrbach, C. Métral, Glauser, L. Bortoluzzi (Libero), Bilek (Libero); Tosio, Willemin, d‘Hooghe, Hurst, Nufer.