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Badminton: Grosse Vorfreude auf die Interclub-Meisterschaft

Endlich ist im Badminton die Sommerpause vorbei. Der BC Kerzers startet auf vier Teams verteilt in die Interclub-Meisterschaft.

von unsereRegion Leser*in
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Endlich ist im Badminton die Sommerpause vorbei. Der BC Kerzers startet auf vier Teams verteilt in die Interclub-Meisterschaft.

Der «Herbst-Blues» ist bei Badminton-Freaks kein Thema. Nicht, dass die Liebhaber von Racket und Shuttle nicht auch gerne Sonne und warme Temperaturen hätten, nein, aber die Vorfreude auf die Interclub-Saison, die bis in den April 2026 hinein dauert, überwiegt deutlich.

Vier Teams schickt der BC Kerzers in die Meisterschaft, zusammen mit Spieler:innen des BC Murten bilden sie das «Team Seeland». Besonders gespannt sein darf man auf die beiden 1. Liga-Equipen. Das nominelle «Team Seeland 1» präsentiert sich auf dem Papier leicht schwächer als in der letzten Saison, als sie nur so durch die Regular Season tanzten und sogar die Aufstiegsspiele in die Nationalliga B erreichten. Dies ist in erster Linie so, weil sich mit Dominic Bucher und Nils Schneider zwei Teamstützen zu einem Wechsel entschlossen haben und neu für den BC Fribourg in der Nationalliga B antreten. Mit den langjährigen Teamstützen Flavio Baumann (Captain), Yael Vogel, Rahel Balmer, Nicole Schneiter und Tinu Schwab ist das Gerüst aber immer noch kompakt und homogen und mit Nando Schmutz und Stefan Larws kommen erfrischende Elemente hinzu.

Auch das «Team Seeland 2» präsentiert sich ausgeglichen: Captain Samuel Leu sowie Stephan Schneider und Dominique Aebischer verfügen über viel Routine und sie werden bestens ergänzt von Jan Ruch, Mona Küffer, Malin Schneider und Julie Gauch. Prognosen sind zu Saisonbeginn immer schwierig, auch, weil jeweils unklar ist, wie die anderen Vereine neu antreten. Gerade grosse Clubs wie die Badminton Lausanne Association können aufgrund ihres üppigen Spielerreservoirs ihr Gesicht oft ziemlich verändern. Ein weiterer erschwerender Faktor ist, dass die Teams im Westen im landesweiten Vergleich eher stärker einzuschätzen sind. Die Zielsetzung ist für Club-Präsident Samuel Leu klar: «Wir freuen uns riesig, dass es losgeht. Zuerst einmal steht der Ligaerhalt im Vordergrund.»

Die weiteren Teams spielen, angeführt von den Captains Lara Kaltenrieder und Didier Huguenot, in der 3. Liga, respektive 4. Liga. Gerade letztere Liga bietet vielen jungen Talenten eine Einstiegsmöglichkeit in den Team-Wettkampf.

Zwei knappe Spiele und zwei Premieren-Siege zum Saisonauftakt
Am Montagabend fanden in Murten die ersten Spiele statt: Das Team Seeland 1 holte sich mit einem 4:3-Sieg die ersten wichtigen zwei Punkte gegen den BC Yverdon-le-Bains. Parallel dazu verlor das Team Seeland 4 knapp 3:4 gegen den BC Fribourg 2. Freuen konnte man sich aber trotzdem sehr! So gewannen die Juniorinnen Melina Hubacher und Eva Stattenberger ihr erstes Spiel im Damendoppel. Ebenso sorgte Sun Kamsan bei seiner Premiere gleich für zwei Siege, einmal im Einzel und einmal im gemischten Doppel mit Rike Kunz.  Marco Keller, der ehemalige Tennisspieler und Neuzugang beim BC Kerzers, konnte leider kein Spiel für sich entscheiden, doch verlor er im Einzel nur knapp über drei Sätze.

Saisonstart mit Clubturnier und Salzkuchenessen
Bereits zwei Tage vorher fand der traditionelle Saisonstartschuss statt. Unter der Leitung von Lara Kaltenrieder beteiligte sich am Samstagnachmittag eine schöne Anzahl Mitglieder am Clubturnier – mit Melina Hubacher und Eva Stattenberger, die Doppelsiegerinnen vom Montag, teilten sich zwei der Jüngsten verdient den Tagessieg. Anschliessend brachte das gemeinsame Salzkuchenessen den ersten kulinarischen Höhepunkt der Saison. Viele weitere Highlights – gerne auch sportliche – sollen folgen.

Weiter geht es diesen Freitag um 19:30 Uhr in Kerzers (Schmittengässli) mit dem Auftaktspiel vom Team Seeland 3, das gegen das Team 2 von BC Glâne antritt. Weitere Heimspiele finden am Sonntag um 10:30 und 13:30 Uhr in Kerzers statt, wo auch das Team Seeland 2 in den Interclub startet. Alle sind herzlich eingeladen, uns auf der Tribüne anzufeuern.