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Fahrende auf dem Rastplatz Wileroltigen werden vom ASTRA geduldet

Seit fast vier Monaten befindet sich eine grössere Gruppe Fahrende auf dem Rastplatz Wileroltigen. Dieser ist deshalb kaum noch benutzbar. Trotzdem duldet das ASTRA die Besetzung. Grund dafür ist die schlechte Situation bezüglich Transitplätzen im Kanton.

von Joel Rathgeb
am
Die Fahrenden besetzen nun seit vier Monaten den Autobahnrastplatz Wileroltigen. Dies wird vom ASTRA geduldet.

Seit fast vier Monaten befindet sich eine grössere Gruppe Fahrende auf dem Rastplatz Wileroltigen. Dieser ist deshalb kaum noch benutzbar. Trotzdem duldet das ASTRA die Besetzung. Grund dafür ist die schlechte Situation bezüglich Transitplätzen im Kanton.

Seit März befinden sich praktisch ununterbrochen Fahrende auf dem Autobahnrastplatz Wileroltigen (A1 von Murten nach Bern). Die Einrichtungen sind überlastet, Platz für Zwischenstopps der Autofahrer bleibt wenig. Letzte Woche wurden zudem Verschmutzungen und massive Schäden an den Toilettenanlagen und anderen Einrichtungen festgestellt. Das Bundesamt für Strassenverkehr (ASTRA) geht jedoch nicht davon aus, dass die Fahrenden die Schäden verursacht haben. Um wieder den ordentlichen Betrieb herzustellen, wurde die Raststätte letzten Mittwoch gesperrt. Seit Montagnachmittag ist sie nun wieder geöffnet, nachdem die Fahrenden dem Auftrag des ASTRA, den verursachten Müll zu entfernen, nachgekommen sind. 

Sicherheitsdienst und Bewilligung

Trotz den Unannehmlichkeiten für Bevölkerung, Touristen und Kanton wird die Besetzung vom ASTRA geduldet. Grund dafür ist laut einem Mediensprecher des ASTRA die prekäre Situation bezüglich Transitplätzen in den Kantonen. Damit der Betrieb auf dem Rastplatz gesittet abläuft, ist nun rund um die Uhr mindestens ein Mitarbeiter eines privaten Sicherheitsdienstes vor Ort. 

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