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Der Kadettensport läuft während des Shutdown auf Sparflamme

von Joel Rathgeb
am

Der Kadettensport ist eines der wenigen Dinge, das Kindern und Jugendlichen nebst Schulunterricht mit Masken in der aktuellen Situation noch bleibt. Doch auch dieser ist aufgrund der vielen Veränderungen und Unsicherheiten bezüglich Massnahmen nicht einfach durchzuführen.
 
Grundsätzlich entscheiden die Leiter*innen der jeweiligen Sportarten selbst, ob sie die Trainings durchführen wollen. Damit soll unter anderem auf Trainer*innen Rücksicht genommen werden, die der Risikogruppe angehören. «Phasenweise konnten wir Training nicht durchführen, weil die Gruppengrösse auf neun Teilnehmer*innen plus Leiter*in vom Kanton vorgegeben waren. Dies hätte organisatorisch und finanziell keinen Sinn gemacht», erklärt Gino Fercher, Lehrer an der OSRM und Verantwortlicher Kadettensport. Später wurden dann von der Gemeinde öffentliche Gebäude und somit die Hallen vorübergehen geschlossen. Dann habe man nur noch Trainings durchgeführt, die nicht von den Hallen abhängig waren.
 
Auf die Frage, ob die Massnahmen den Trainingsbetrieb einschränken, antwortet Fercher mit einem grossen Ja. «Es ist kein gewohntes Training möglich. Aber die Leiter*innen versuchen ihr Bestes, ein möglichst vielfältiges Angebot zu gewährleisten. Wir versuchen nach unseren Möglichkeiten, den Kindern und Jugendlichen eine Möglichkeit der Bewegung und Struktur zu bieten.» Dies ist besonders in der aktuellen Zeit wichtig, da die Aktivitäten der Kinder sehr eingeschränkt sind. Sie würden sich deshalb auch über die Mühe freuen, die sich die Leiter*innen der Kadettensports geben. «Die Schüler*innen schätzen es, dass sie nebst der Schule wieder eine Art Normalität haben. Der Kadettensport bietet soziale Kontakte und gleichzeitig Bewegung», so Fercher.
 
Sobald die Temperaturen wieder ansteigen, sollten wieder mehr Trainingsmöglichkeiten vorhanden sein. Trotzdem bleibt zu hoffen, dass bald wieder wie früher trainiert werden kann.