Leserbrief: Vernünftiger Klimaschutz statt Milliardenfonds
Am 8. März stimmen wir über die Klimafonds-Initiative ab. Sie verspricht mehr Geld für Umwelt und Arbeit – klingt sympathisch, ist aber teuer und riskant.
Ich setze mich klar für wirksamen, finanzierbaren Klimaschutz ein. Mit dem Klima- und Innovationsgesetz haben wir entschieden, Emissionen bis 2050 netto null zu senken. Dafür stehen jährlich zwei Milliarden Franken bereit – gezielt für Solaranlagen, Wärmepumpen und Innovationen, die Hauseigentümern, Unternehmen und Gemeinden nutzen.
Die Initiative schiesst jedoch über das Ziel hinaus: Sie fordert 4 bis 8 Milliarden Franken extra pro Jahr, ohne Finanzierungsplan. Das belastet den Haushalt, treibt Steuern hoch und schwächt unseren Wirtschaftsstandort. Statt Eigenverantwortung fördert sie teure Subventionen nach Giesskannenprinzip.
Wir brauchen unternehmerische Freiheit und Technologieoffenheit, nicht neue Fonds und Zwang. Klimaschutz gelingt durch Innovation und Effizienz. Darum sage ich überzeugt: Nein zur Klimafonds-Initiative! Ja zu starkem Klimaschutz mit Vernunft.
André Kaltenrieder, Sugiez
Grossrat FDP