Go back

FDP See und SVP See diskutierten über «Lösungsansätze für unser Gesundheitswesen»

Anfangs Mai luden die beiden Parteien FDP See und SVP See zum Informationsanlass über Lösungsansätze im Gesundheitswesen. Beide Parteien empfehlen im Juni ein Nein zu den Gesundheitsvorlagen.

von unsereRegion
am

Anfangs Mai luden die beiden Parteien FDP See und SVP See zum Informationsanlass über Lösungsansätze im Gesundheitswesen. Beide Parteien empfehlen im Juni ein Nein zu den Gesundheitsvorlagen.

Vor gegen 50 Besuchern beim überparteilichen Anlass, gemeinsam organisiert und durchgeführt durch die FDP und die SVP, erläuterte der Gesundheitsexperte Felix Schneuwly die aktuelle Situation rund um die Gesundheitskosten und deren Entwicklung seit der Einführung des Krankenversicherungsgesetzes 1996 (KVG). So ist nach fast dreissig Jahren klar, welche Ziele des KVG erreicht wurden und welche nicht.

Solidarität und Zugang zur Medizin
Als Erfolg kann die Solidarität unter den Versicherungsnehmenden und auch der Zugang zur Medizin bezeichnet werden. Nicht erreicht wurde hingegen die Kostenbegrenzung und eine transparente Qualität. Hier wurden den Zuhörenden detailliert und praxisnah die bestehenden Herausforderungen erklärt und es wurde auch klar, dass die beiden zur Abstimmung stehenden Vorlagen vom 9. Juni 2024, Prämien- und Kostenbremse-Initiative, keinen Beitrag oder zielführenden Lösungsansatz zu den aktuellen und zukünftigen Problemen im Gesundheitswesen liefern können.

Während die Prämieninitiative ein Schritt in Richtung Einheitskasse wäre, entsprechend die Kostenwahrheit noch undurchsichtiger würde, und auch unser stark verankerter Föderalismus ausgehebelt wird, wäre die Kostenbremse-Initiative vor allem ein Bürokratiemonster und der Start in eine Zweiklassenmedizin, was gegen die Solidarität unter den Versicherten läuft.

Weitsichtigere Lösungen nötig
Es braucht andere und vor allem weitsichtigere Lösungen für unser Gesundheitswesen und deren Kostenproblematik sowie eine echte Auseinandersetzung mit dem Kostengefüge und deren Ursachen. In diesem Sinne sind sich die beiden Parteien einig, obwohl die offizielle Parolenfassung noch aussteht. Die zwei Vorlagen gehören abgelehnt.

FDP See und SVP See
(eingesandt)