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Wer wird Spielführer der Kadettenmusik an der Soli 2019?

Auch wenn man es nicht sieht, im Hintergrund sind die Vorbereitungen für die Soli 2019 bereits in vollem Gange. Am Freitag und gestern fand die Kaderprüfung der Kadettenmusiker statt. Wer Spielführer an der nächsten Soli sein wird, wird am 23. Februar bekannt gegeben.

von Joel Rathgeb
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Die Kadettenmusik Murten beim Jahreskonzert 2018 (Foto: © 2018 by jpbollin/Murten)

Auch wenn man es nicht sieht, im Hintergrund sind die Vorbereitungen für die Soli 2019 bereits in vollem Gange. Am Freitag und gestern fand die Kaderprüfung der Kadettenmusiker statt. Wer Spielführer an der nächsten Soli sein wird, wird am 23. Februar bekannt gegeben.

Einer nach dem anderen, treten die 17 Teilnehmer vor die Jury und spielen ihre Stücke vor. Dies braucht eine Menge Mut und Können, denn man hat nur eine Chance. Nachdem sie am Freitag die Theorieprüfung abgelegt haben, ging es am Samstagmorgen bei den Anwärtern darum, die dreiköpfige Jury vom praktischen Können zu überzeugen. Geprüft werden Rhythmus, Notenwerte, Ausdruck, Artikulation und Dynamik des vorgespielten Stücks. Auch der allgemeine Eindruck fliesst mit ein. Gelingt der Auftritt, stehen die Chancen gut, an der nächsten Soli Spielführer oder Vizespielführer zu werden. Zu den Aufgaben des Vizespielführers gehört die Leitung der Kadettenmusik während dem Defilee. Der Spielführer darf während des Konzertes, anlässlich der Feier im Hotel Murten, ein Stück dirigieren. Das ist alles andere als einfach und muss natürlich geübt werden. «Als Dirigent stehst du plötzlich vor 60 Nasen, gibst das Tempo an und zeigst, wie das Stück interpretiert werden soll», erklärt Michel Brechbühl, Leiter der Kadettenmusik Murten. Er ist es dann auch, der den zukünftigen Kadern das Dirigieren beibringt.

Die Jury schaut genau hin und bewertet jeden Schüler. Von links nach rechts: Michel Brechbühl (Leiter Kadettenmusik), Eva Gammenthaler (Leiterin Querflöte) und Nicolas Wolf (Leiter Schlagzeug und Perkussion) bei der Arbeit.

Die praktische Prüfung am Samstagmorgen bestand aus drei Teilen. Vorgespielt wurden ein Auswahlstück, eine Tonleiter und das sogenannte Prima Vista Stück. Das Auswahlstück konnten die Schüler vorbereiten. Die Tonleiter und das Prima Vista Stück bekamen sie jedoch erst 15 Minuten vor dem Vortragen zu Gesicht. Improvisationstalent war also gefragt! «Es ist eine schwierige Aufgabe, ein Stück, das man seit 15 Minuten kennt, vor einer dreiköpfigen Jury vorzuspielen.»
 
Wie die Anwärter abgeschnitten haben, erfahren Sie nach der Rangverkündigung (23. Februar) auf unsereRegion.