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Kunsthandwerk Brocante nach coronabedingter Pause erstmals wieder durchgeführt

von Guido Kaufmann
am

Die Freude und Erleichterung, dass sie den Anlass mit ihrem Team bei herrlichem Spätsommerwetter im Stedtli wieder durchführen konnte, war Aline Wälti, der Organisatorin des traditionellen Murtner Brocantes, heute Morgen gut anzusehen. Der Lockdown im Frühling bedeutete auch für den beliebten Markt, der jeweils am zweiten Samstag im Monat von Mai bis September stattfindet, das temporäre Aus. Dass der nach der Coronapause nun wiederbelebte Markt jedoch gleichzeitig schon wieder der letzte im Jahr 2020 war, mochte ihre Stimmung nicht zu trüben. "Wie es im nächsten Jahr weitergeht, werden wir sehen, wenn wir den heutigen Anlass ausgewertet haben", erläuterte sie gegenüber unsereRegion.ch.

Im Vorfeld war mit der Stadt ein umfangreiches Schutzkonzept erarbeitet und dem Kanton vorgelegt worden. So wurden im ausgeklügelten System die Besucher in einem Einbahnverkehr durch die deutsche Kirchgasse, vom Berntor zur Ludothek geführt. Mit Tickets bei allen Zugängen wurde sichergestellt, dass sich immer nur maximal 300 Besucher im Marktgelände aufhielten.

Dass die Besucher den Markt vermisst hatten, zeigten die erfreulichen Besucherzahlen. Aline Wälti schätzte, dass gegen 2000 Besucherinnen und Besucher durch die Gasse schlenderten, was ein toller Erfolg war. Von den 24 Ausstellern, die zugelassen wurden, um das Schutzkonzept auch einhalten zu können, habe sie sehr viele positive Feedbacks zur Durchführung erhalten. Die Aussteller seien froh und dankbar gewesen, ihre Antiquitäten - zumeist zum ersten Mal seit Februar - wieder präsentieren und zum Kauf anbieten zu können. "Alles ist gut gegangen und die Besucher hatten Freude, die besondere Atmosphäre des Brocante wieder erfahren zu dürfen", zog sie am Abend nach einem herausfordernden Tag erfreut Bilanz.